Reden Sie mit!


Was bringt Europa?

European Vibes!


Herzlich willkommen!

Jetzt sind Sie gefragt! Im Rahmen von „Speak Up Europe | Menschen bilden Europa“ werden deutsche Bürger auf bundesweit mehr als 50 Veranstaltungen zur Zukunft Europas befragt. Ihre Meinungen und Erwartungen werden in einem Forderungskatalog aufbereitet und Ende des Jahres auf einer Bürgerkonferenz der Bundesregierung übergeben!

Beteiligen Sie sich! Ob vor Ort, per E-Mail oder direkt hier im Weblog, wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

Weblog

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Forderungen deutscher Bürger an die EU

Katalog auf Bürgerkonferenz in Hamburg vorgestellt

 

Im Mittelpunkt der deutschen EU-Ratspräsidentschaft in der ersten Jahreshälfte 2007 standen die Klima-, Energie- und Verfassungspolitik. Diese Schwerpunkte finden sich auch in den Forderungen der knapp 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder, die sich bei den „SpeakUp Europe | Menschen bilden Europa“-Veranstaltungen der Europa-Union Deutschland eingebracht haben. Darüber hinaus spiegeln sich in diesen Forderungen die Erwartungen einzelner Interessengruppen.

 

Forderungskatalog (PDF)


Dienstag, 11. Dezember 2007

Future of Europe - The Citizens' Agenda

Abschlusskonferenz vom 7. bis 9. Dezember 2007 in Brüssel

 

Am vergangenen Wochenende hatte die Europäische Kommission rund 300-400 Teilnehmer von NGO sowie Bürgerinnen und Bürger zu einer großen Konferenz im Rahmen des "Plan D für Demokratie, Dialog und Diskussion" nach Brüssel eingeladen, um die Ergebnisse der Initiativen des zurückliegenden Jahres zusammen zu fassen.

 

Als Teil des Plan D war auch die Kampagne "Speak up Europe" vertreten. In insgesamt neun Workshops wurden Thesen und Forderungen von Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt, wie sie in den unterschiedlichen Kampagnen entwickelt wurden und wie sie politischen Entscheidungsträger vorgetragen werden sollen.

 

Als Ergebnis der Abschlusskonferenz unterzeichneten die Teilnehmer eine Resolution mit 27 Forderungen, die den Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten, den nationalen Parlamente und dem Europäischen Parlament übergeben wird.

 

Konferenz-Website mit Programm und Hintergrundinfos zu den Plan-D-Kampagnen


Donnerstag, 01. November 2007

1./2. Dezember 2007: Bürgerkonferenz "Wir gestalten Globalisierung!" in Hamburg

Die erfolgreiche Arbeit von „Speak up Europe | Menschen bilden Europa“ wird mit einer großen Bürgerkonferenz abgeschlossen.

 

Um den Aktivitäten der Europa-Union Deutschland, JEF und Partnerorganisationen vor, während und nach der deutschen EU-Ratspräsidentschaft gerecht zu werden, soll eine ganztägige Bürgerkonferenz mit einem Gesamtkonzept drei Verfahren anwenden: Politische Themenstellung, Kontroverse Debatte und Kritische Analyse. Die Bürgerkonferenz geht bewusst auf die aktuellen Entwicklungen zur Reform der EU ein und sucht nach Lösungen zur Zukunft Europas in der Welt.

 


Dienstag, 30. Oktober 2007

Chancen erkennen, Chancen nutzen

Die Region Wittenberg hat in den zurückliegenden Jahren umfassende Umwälzungen erlebt. Lebensumfeld und Lebensbedingungen der Menschen haben sich seit 1989 tiefgreifend verändert.

Das Zusammengehen beider deutscher Staaten ist parallel von einem anderen Prozess flankiert worden: der Europäischen Integration. Inwieweit sich diese ineinander verschränkenden Entwicklungen auf Region und Bildungschancen junger Leute in der Region Wittenberg auswirkt, haben am 25. Oktober 2007 über 40 Interessierte in der Wittenberger Leucorea erörtert.

Die überwiegend jugendlichen Anwesenden zeigten ein ausgeprägtes Interesse an den vielfältigen Bildungschancen und -möglichkeiten innerhalb der EU. Denn die Fragen zur persönlichen Zukunft - Ausbilung oder Studium, Deutschland oder Ausland, Bleiben oder Gehen - warten bei vielen in der nächsten Zeit auf Antworten. Zur Sprache kamen auch die Verhältnisse an den Schulen, die uneinheitlichen Bedingungen in Deutschland mit unterschiedlichen Curricula und Lehrmaterialien. Dies vor Augen äußerte so mancher Zweifel mit Blick auf das Ziel der EU-Kommission ähnlicher Bildungsbedingungen in allen EU-Mitgliedstaaten.

 


Als richtig erwies sich die auf hoher Selbstorganisation basierende Open Space-Methode, nach dessen Vorgaben das Seminar strukturiert war. So hatten die Teilnehmer genügend Freiraum, persönliche Anliegen vorzubringen und gemeinsam mit Gleichinteressierten zu debattieren. Und die Möglichkeiten wurden genutzt. Perspektivlosigkeit und Abwanderung von gut ausgebildeten jungen Menschen war für viele ein Thema. Da stand die Frage, wie die Region attraktiver gemacht werden könnte, damit sich vielleicht mehr junge Menschen eine Zukunft in ihrer Heimat vorstellen können. Vor allem müssten mehr attraktive Ausbildungs- bzw. Arbeitsplätze geschaffen werden, so der Tenor der Anwesenden. Einigen war diese Forderung zu einseitig: Es müsse auch gefragt werden, wie sich ein jeder vor Ort aktiv engagieren kann.


Montag, 24. September 2007

Bensheim: Schüler fordern einheitliche Bildungsstandards in Europa

Der Andrang war groß im Goethe-Gymnasium in Bensheim. Weit mehr Schülerinnen und Schüler wollten an der Speak up Europe-Veranstaltung im Gymnastiksaal teilnehmen, als Plätze zur Verfügung standen.

Schließlich hatte der Schulleiter das schwere Los zu entscheiden, welche 60 Jugendlichen der Jahrgänge 11 bis 13 teilnehmen können. Zur Vorbereitung hatten der Schulleiter und Lehrkräfte den zuvor schmucklosen Raum liebevoll in ein Café umgewandelt. Auf den Tischen lagen weißen Tücher, drapiert mit vielen Europafahnen und einem reichlichen Angebot an Getränken.
 
Im ersten Teil dieses Vormittags wurde dann in lockerer Stimmung intensiv über die Themen diskutiert, die den jungen Leuten am Herzen lagen. Vier Leitfragen - von den Moderatorinnen vorbereitet  - sollten den Schülern helfen, konkrete Forderungen zu entwickeln. Sechs wichtige Themenfelder wurden erarbeitet und kontrovers debattiert. Ideen und Vorschläge wurden mit Filzstiften auf die Papiertischtücher gekritzelt oder auf andere Weise festgehalten. Zum Abschluss trugen die einzelnen Schülergruppem ihre Forderungen, Ziele oder  innovativen Ideen im Plenum vor. Aus den Puzzleteilen entwickelte sich ein Gesamtbild einer EU, in der die Schüler leben wollen. Gefordert wurde:

• eine europäisch vernetzte und einheitliche Schul- und Hochschulbildung, die für Mobilität und Internationalität steht sowie einen stärkeren Austausch von Schülern und Lehrenden
• mehr Transparenz: Es sei trotz Internet immer noch schwierig, einen Überblick über die Informationen zu behalten. Ein europäischer Nachrichtensender, eine EU-Soap, eine europäische Zeichentrickserie und viele Praktika bei den Europäischen Institutionen könnten dazu hilfreich sein.
• ein soziales Europa mit einem europäischen Mindestlohn und einer harmonisierten Wirtschafts- und Finanzpolitik
• die Vereinigten Staaten von Europa

 


Im zweiten Teil war das Podium gefragt. Eineinhalb Stunden mussten die Europaparlamentarier Thomas Mann und Barbara Weiler Schwerstarbeit leisten, um zu den zuvor geäußerten Vorstellungen und Forderungen Stellung zu beziehen. Wolfgang Freudenberger, Schulleiter der benachbarten Berufsschule und Vorsitzender der Europa-Union Kreisverband Bergstrasse, machte dann konkrete Vorschläge zur besseren Vernetzung der Europaschulen in der Region - eine Forderung, die die Schüler zuvor gestellt hatten. Heinz Schaumann, bei der Europa-Union Deutschland Mitglied im Präsidium, unterstützte den Wunsch, die Hürden für ein Studium im europäischen Ausland zu verkleinern.

Die Schlussabstimmung verdeutlichte die insgesamt offene Einstellung der Schüler gegenüber dem Projekt Europa: Die Mehrheit beantwortete die Frage, ob die EU für sie von Nutzen sei, eindeutig mit JA.


Donnerstag, 20. September 2007

Kiel: Die Senkung der Roaming-Gebühren lässt positiven Einfluss der EU konkret werden

Seit dem 30. Juni 2007 können Verbraucher in der Europäischen Union günstigere Tarife für Anrufe im Ausland - dem Roaming - von ihren Mobilfunkanbietern verlangen.

 

Europäisches Parlament, Europäischer Rat und Europäische Kommission hatten sich nach Monaten intensiver Verhandlungen erfolgreich auf einen Kompromiss geeinigt. Dieses Ergebnis veranschauliche, wie die Bürger in der EU direkt durch Entscheidungen aus Brüssel profitieren würden, so der Vorsitzende der Europa-Union Landesverband Schleswig-Holstein Jens Ruge. Die Europa-Union Deutschland hatte im Europäischen Verbraucherzentrum in Kiel zum Thema Verbraucherschutz in der Europäischen Union geladen. Reisende würden jetzt endlich über Grenzen hinweg zu erschwinglichen und transparenten Preisen kommunizieren können, so Ruge weiter. Auch habe der Fall bewiesen, dass politisches Engagement an der Basis politische Prozesse auf höheren Ebenen in Gang bringen könne: Der Bürgerinitiative der Europa-Union Schleswig-Holstein sei es in diesem Fall gelungen, über den Bundesverband bis ins Europäische Parlament Druck auf die europäische Gesetzgebung aufzubauen, eine EU Roaming-Verordnung zu verabschieden.


Mit Anliegen der Bürgerinnen und Bürger an die Europäischen Instiutionen hat die Europäischen Bürgerberaterin Claudia Keller tagtäglich zu tun. In Kiel gab sie zunächst kurz Auskunft zu ihrer Arbeit: Dies umfasse in erster Linie Informations- und Rechtsauskünfte zu allen europaspezifischen Fragen geben. Themen wie Umzüge innerhalb der EU, Arbeits- und Aufenthaltsrecht in anderen Mitgliedstaaten, Soziale Sicherheit (Arbeitslosigkeit, Krankenversicherung, Renten, Familienleistungen), Anerkennung von Berufsabschlüssen und Diplomen und Rechtsschutz stünden ganz oben auf der Agenda, so Keller.

Gemeinsam mit Claudia Keller und Bernd Krieger, Leiter des Europäischen Verbraucherzentrums, diskutierten die Anwesenden in großer Runde unterschiedliche Themen des Verbraucherschutzes in der Europäischen Union. Kranken- und Rentenversicherung und Umzüge in anderen EU-Ländern waren an diesem Nachmittag hauptsächlich Gesprächsstoff. Das lag nahe, da es in Schleswig-Holstein zahlreiche Berufspendler zwischen Deutschland und Dänemarkt gibt. Diese wünschten sich im Dickicht der unterschiedlichen Regelungen zur Lohnsteuer und Sozialversicherung vor allem einen festen Ansprechpartner, der ihnen kompetent Auskunft geben kann.

 


Dienstag, 18. September 2007

Neuenahr: Praktiker diskutierten Verhältnis von Europa- und Kommunalpolitik

Um das Verhältnis zwischen Europa- und Kommunalpolitik zu diskutieren, kamen am 8. September in Bad Neuenahr Praktiker und Interessierte zu einem Seminar zusammen.

 

Gleich zu Beginn des Seminars wies Heinz-Wilhelm Schaumann in seiner Begrüßung auf das besondere Verhältnis zwischen der kommunalen und europäischen Ebene hin. Daher sei es den Veranstaltern ein Anliegen, vor allem die existierenden Vorurteile gegenüber der EU abzubauen und Chancen aufzuzeigen, wie Kommunen, Regionen und die EU künftig verstärkt im Sinne der Bürgerinnen und Bürger besser zusammenarbeiten können.

 

 
In seinem Vortrag stellte Oberkreisdirektor a.D. Dr. Heinrich Hoffschulte, Vizepräsident des Rats der Gemeinden und Regionen in Europa, zunächst noch einmal den Erfolg der kommunalen Interessenverbände im Rahmen des europäischen Konvents dar, der insbesondere durch die Verankerung des kommunalen und regionalen Selbstverwaltungsrechts im Entwurf für eine europäische Verfassung zum Ausdruck kam. Als besonders wichtig betonte Hoffschulte die Einflechtung des Subsidiaritätsprinzips. Allerdings gelte es jetzt nach dem Scheitern des Verfassungsentwurfs die erzielten Ergebnisse im Sinne der Kommunen und Regionen in den Reformvertrag hinüberzuretten. Was am Ende der Regierungskonferenz herauskommen werde, bleibe abzuwarten. Er zeigte sich allerdings zuversichtlich, da die von den Kommunen und Regionen gestellten Forderungen und Erwartungen bereits in den Verhandlungen zum Verfassungsentwurf wenig strittig waren. Auch sei im Mandat, das vom Europäischen Rat für die Regierungskonferenz formuliert wurde, nicht nur die Substanz des Verfassungsentwurfs erhalten geblieben ist, sondern in einigen wichtigen Punkten sogar eine Präzisierung und Verbesserung erreicht wurde.

 


Über die Auswirkungen von EU-Recht auf die Städte und Gemeinden am Beispiel öffentlicher Auftragsvergabe referierten aus unterschiedlichen Sichtweisen Uwe Zimmermann vom Deutschen Städte- und Gemeindebund und Dr. Matthias Krist vom Referentendienst des Europäischen Infocenter Trier aus unterschiedlichen Sichtweisen. Herr Zimmermann erörterte insbesondere die Sichtweise der kommunalen Politik und Verwaltung und wies auf eine Reihe von Problemen im Rahmen der öffentlichen Auftragsvergabe hin. So würde die Verpflichtung zu europaweiten Ausschreibungsverfahren jenseits relativ niedriger Schwellenwerte die Kommunen vor große Herausforderungen stellen, da sie gezwungen seien, auch mit Firmen außerhalb ihres eigenen Wirkungskreises zu kooperieren. Nicht nur Fragen der Gewährleistungshaftung seien da problematisch. Am Beispiel der Eigenwirtschaftsbetriebe von Kommunen machte Zimmermann deutlich, wie schwierig es sei, EU-Recht auf unterster Ebene umzusetzen. Wenn es im Zuge von „Public-Private-Partnership (PPP)“ private Beteiligungen an Eigenwirtschaftsbetrieben von Kommunen gäbe, müsse beispielsweise der Auftrag für einen Abfallwirtschaftsbetrieb europaweit ausgeschrieben werden.
Aus der Sicht der Unternehmen und Mittelständler betonte Dr. Krist, dass der Binnenmarkt ja auch den freien grenzüberschreitenden Wettbewerb zum Ziel habe und es für Anbieter von Dienstleistungen wünschenswert sei, über Kreis-, Stadt-, und regionale Grenzen hinaus tätig sein zu können.

In den zahlreichen Fragen und Wortbeiträgen wurde die Perspektive der meisten Seminarteilnehmer deutlich: Die Interessen der Kommunen und Regionen in einem immer enger zusammenwachsenden Europa müssen weiterhin nachhaltig vertreten werden. Es dürfe nicht zu einer Regelungsdichte kommen, die den Kommunen und Regionen keine Handlungsspielräume mehr überlässt. Auch deshalb wurden abschließend folgende Forderungen formuliert:

1. Die Substanz des Verfassungsentwurfs muss in einem Reformvertrag erhalten bleiben und dieser muss realisiert werden!
2. Das kommunale und regionale Selbstverwaltungsrecht in Europa muss abgesichert werden!
3. Kommunale Spitzenverbände müssen in EU-Angelegenheiten stärker und wirksamer beteiligt werden!
4. Europäisches Recht muss besser gemacht werden, indem man Gesetzgebungsfolgen abschätzt und Kosten ausgleicht!
5. Vorschriften müssen abgebaut und vereinfacht werden! Das Subsidiaritätsprinzip muss stärker beachtet werden!

 


Den Nutzen Europas sahen die Teilnehmer nicht nur im historischen Verdienst der Friedenserhaltung sondern vor allem in der individuellen Chance der Horizonterweiterung. Die Möglichkeiten des Einzelnen sich frei zu entfalten haben sich durch die Europäische Integration stetig erweitert. Allerdings müsse die EU nachhaltig die Möglichkeiten aufzeigen, die Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Institutionen offenstehen.


Montag, 17. September 2007

Europäischer Salon: "Europa und die Medien"

Am 18. Juli fand im Cum Laude der Humboldt-Universität der Europäische Salon zum Thema "Europa und die Medien - Feindschaft oder Freundschaft?" statt.

 

Das Panel bestritten Sylvia-Yvonne Kaufmann, MdEP; Harald Händel, Pressesprecher der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland; Albrecht Meier, Politikredaktion Tagesspiegel; Anke Offerhaus, Freie Universität Berlin.

 

 

Die Diskussion begann mit der Auseinandersetzung über den Effekt der deutschen EU-Ratspräsidentschaft auf die Medienberichterstattung. Die meisten Anwesenden waren der Meinung, dasskeinerlei verbesserte Qualität der Berichterstattung festgestellt werden konnte, obwohl die Quantität der EU-Themen in den Medien zunahm.

 

Jedoch betonte Albrecht Meier die einmalige Chance besonders für regionale und lokale Journalisten, durch die Ratspräsidentschaft neue Erfahrungen im Bereich der Berichterstattung zu EU-Themen zu sammeln. Anke Offerhaus identifizierte die Qualität von "Prominenz" und "Nähe" durch die Präsidentschaft als wichtigste Faktoren für diese Entwicklung und verglich die deutsche Ratspräsidentschaft mit anderen Präsidentschaften, die schon sozialwissenschaftlich untersucht wurden.

 

 

Weitere Themen wie z.B. regionaler und lokaler Journalismus und die EU, sowie die verschieden Arbeitsmethoden der Medien und der EU wurden in der Diskussion behandelt.


Dienstag, 17. Juli 2007

Europäischer Salon: "Europa und die Medien"

Am 18. Juli findet um 19:30 im Cum Laude der Humboldt-Universität, Universitätsstr. 4, der Europäische Salon zum Thema "Europa und die Medien - Feindschaft oder Freundschaft" statt.

 

 Die deutsche Ratspräsidentschaft hat in Deutschland ein überwältigendes Medienecho hervorgerufen. Europäische Themen sind für Bürgerinnen und Bürger in der Öffentlichkeit so präsent wie selten zuvor. Doch was lässt sich über den Zustand des Verhältnisses von Europa und den Medien sagen? Heißt mehr Berichterstattung auch bessere Berichterstattung? Oder ist Europa trotz des Versuchs einer europäischen Kommunikationsstrategie durch die Kommission immer noch zu kompliziert um von Medien vermittelt werden zu können?

 

Die Frage, wem die Verantwortung zugeschrieben werden muss, Europa sichtbar zu machen, und ob sich das Verhältnis von Europa und den Medien verbessert hat, wird an diesem Abend diskutiert von:

Sylvia-Yvonne Kaufmann, MdEP
Harald Händel, Pressesprecher der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland
Albrecht Meier, Politikredaktion Tagesspiegel
Anke Offerhaus, Freie Universität Berlin

Kommen Sie dazu und diskutieren Sie mit! Gerne können Sie Ihre Meinung zur Veranstaltung danach hier in unseren Kommentaren veröffentlichen.


Donnerstag, 05. Juli 2007

Soziales Europa im Dialog

Ein kurzer Bericht vom Seminar in Saarbrücken.

 

Bereits kurz nach der Übernahme der Ratspräsidentschaft hat Portugal angekündigt, die sozialen Aspekte der europäischen Integration ganz oben auf die politische Agenda zu stellen. Da traf es sich gut, dass die Europa-Union Deutschland am 29. Juni in Saarbrücken zum Themenfeld soziales Europa eine Veranstaltung organisierte. Das Dialogforum »Soziales Europa - Der Nutzen Europas für Arbeitnehmer« war das zweite von sechs Regionalseminaren, die im Rahmen der Kampagne »Speak up Europe« durchgeführt werden.

 

Zur Eröffnung verwies Europa-Union Vorsitzender Dr. Hanno Thewes darauf, dass im Jahr 2007 nicht nur das 50jährige Jubiläum der Römischen Verträge zu feiern sei, sondern auch 50 Jahre Europäische Sozialfonds.

 

 

Der luxemburgische Arbeitsminister François Biltgen betonte in seinem Statement, dass in der EU soziale Aspekte schon immer eine starke Rolle gespielt hätten, allerdings seien für die Sozialpolitik grundsätzlich die Nationalstaaten zuständig. Die EU könne lediglich Mindeststandards festlegen und das Subsidiaritätsprinzips sichern. Trotzdem habe sich im Laufe der Jahre ein europäisches Sozialmodell entwickelt, wie es in der Europäischen Sozialcharta deutlich werde. Biltgen erinnerte in diesem Zusammenhang an den Beschäftigungsgipfel von Luxemburg vor genau 10 Jahren, bei dem unter Luxemburger Vorsitz die Lissabonstrategie für mehr Wachstum und Beschäftigung im Dienste der sozialen Kohäsion beschlossen wurde. Auch der neue Grundlagenvertrag, der an die Stelle der Verfassung trete, mache mehr Soziales in Europa sichtbar. So sei für Richtlinien der EU zukünftig eine einklagbare Sozialverträglichkeitsprüfung vorgesehen.

 

Da das Prinzip eines Dialogs im gegenseitgen Austausch von Fragen und Positionen besteht, konnten die zahlreich erschienenen Teilnehmer Fragen und Probleme zum Thema soziales Europa in Arbeitsgruppen ansprechen und mit den anwesenden Experten diskutieren. Als Vermittler standen Eva Wessela und Michael Matern von der Europäischen Akademie Otzenhausen zur Seite.

 

Vorher hatten die Landtagsabgeordneten Helma Kuhn-Theis (CDU), Cornelia Hoffmann-Bethscheider (SPD), Barbara Spaniol (Grüne), die FDP-Politikerin Doris Buchholz, DGB-Chef Eugen Roth (MdL) sowie der Vorsitzende des europaweiten Betriebsrates von Michelin, Raymond Ott, noch kurz ihre Standpunkte ausgetauscht.

 


Montag, 25. Juni 2007

Hitziges Rededuell zur Sprachenvielfalt

Am Freitag, den 22. Juni, fand im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung in Berlin Mitte unser Rededuell zum Thema „Sprachenvielfalt in Europa – Kulturgut oder Luxus?“ statt.

 

Peter Altmaier MdB, Präsident der Europa-Union Deutschland und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, eröffnete das Duell gleich damit, dass seiner Meinung nach Sprachkompetenz vor allem auch soziale Kompetenz ausmache. Dabei wies er auch auf die 27 Regierungschefs beim Europäischen Gipfel hin: „Die haben zwar Simultanübersetzer, ich bin aber trotzdem nicht sicher, ob die sich alle verstehen“. Dies wies schon auf den emotionalen Charakter dieses Themas und demnach auch dieses Nachmittags hin. Moderiert wurde die Veranstaltung von Andreas Ulrich, der seinerseits Moderator bei Radio Eins vom RBB ist.

 

 

Doch vor Beginn des Duells zwischen den eingeladenen Gästen kam es zur ersten Publikumsabstimmung. Mit Hilfe der roten und grünen Stimmkarten, die auf allen Plätzen verteilt waren, sollte das Publikum seine Meinung zum Thema kundtun. Das Ergebnis war eine Mehrheit dafür, dass innerhalb der EU und vor allem in Brüssel mit der Regelung der Sprachenvielfalt so weiterverfahren werden solle wie bisher, ohne offizielle Verkehrssprache. Was überraschte, war, dass sich vor dem Rededuell diejenigen, die eine gemeinsame Verkehrssprache befürworteten, gleichauf für Englisch und Esperanto aussprachen. Am Ende des Duells sollte dies wieder anders aussehen...

 

Nun ging es jedoch in die erste Runde, in der Jochen Richter, Prof. Dr. Norbert Walther und Dr. Rudolf-Josef Fischer gegeneinander antreten sollten. Jeder sollte in zwei Minuten seine Argumente auf den Punkt bringen, um diese dann im weiteren Verlauf der Veranstaltung noch einmal näher zu diskutieren.

 

Jochen Richter unterstrich in seinen zwei Minuten vor allem die Notwendigkeit der Erhaltung des Kulturgutes Sprachenvielfalt in Europa. Der Kostenfaktor, den Herr Richter mit 2,5 € im Jahr für jeden berechnete, sei hierbei nicht so sehr zu gewichten. Vor allem solle man die Vielsprachigkeit als grunddemokratisches Recht ansehen und demnach alles für ihre Fortführung und in die Unterstützung von Sprachkompetenz tun solle.

 

Prof. Dr. Norbert Walter hingegen betonte in seinem Statement vor allem den Bezug zur Zivilgesellschaft. Es habe keinen Sinn, die Diskussion über Sprache und ihren Nutzen nur auf Brüssel zu verengen. Die nächsten zwei Generationen würden sich dem heutigen Stand nach „ihre Zukunft vermasseln, wenn sie nicht früh genug Englisch lernen“. Sprachenvielfalt sei trotz der Dominanz der englischen Sprache in allen Bereichen des Lebens aber ein wichtiges Kulturgut, so Prof. Dr. Walter. Deswegen sei es aber trotzdem unvermeidlich, Englisch als Verkehrssprache zu nutzen.

 

Herr Dr. Fischer sagte seinen Eingangssatz auf Esperanto. Aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse in diesem Terrain kann er hier leider nicht authentisch wiedergegeben werden. Jedoch erläuterte Herr Dr. Fischer bereits gleich danach die Vorteile von Esperanto als internationale Verständigungssprache. Vor allem bringe Esperanto wirtschaftlichen Vorteil, weil es sehr leicht zu erlernen sei. Zudem fördere die Sprache das sprachliche Entgegenkommen aller Nationen untereinander und schütze gleichzeitig die Muttersprachen. Andere Sprachen können und sollten zudem zusätzlich erlernt werden. Der wichtigste Punkt für Herrn Dr. Fischer war jedoch die Eigenschaft Esperantos als möglichen Katalysator einer europaweiten Identität, als übergeordnete Brückensprache.

 

 

Dann ging es in die Diskussion. Abwechselnd stellte Moderator Ulrich Fragen an die drei Duellanten. Hierbei ging es um das praktische Prozedere in Brüssel, z.B. darum, wie man sich morgens am Kopierer verhalte und mit welcher Sprache man fremde Kollegen anspräche. Es ging um Kosten für Übersetzer, um „Vielsprachigkeit als Hemmschuh“ (Prof. Dr. Walter) und darum, welche Sprache auch für die Wirtschaft profitabler sei. Auch Esperanto kam noch einmal ins Gespräch, da diese Sprache für die meisten noch völlig unbekannt sei. Hierbei betonte Herr Dr. Fischer vor allem, wie praktisch Esperanto als Einführungssprache sei, um danach schneller andere Sprachen erlernen zu können. Er forderte mehr freiwilligen Sprachunterricht an Schulen und Universitäten. In Bezug auf die englische Sprache wurde das sogenannte „Globisch“ stark diskutiert, welches ein reduziertes und viel verwendetes Englisch sei, und der wahren englischen Sprache nicht gerade zugute käme. Die Dominanz von Englisch erklärte Herr Prof. Dr. Walter jedoch mit der wirtschaftlichen Lage und der damit verbundenen Notwendigkeit in der Unterstützung: „Wir müssen mit allen auf dem Globus in Englisch auf dem gleichen Level sein! Die Sprache soll uns international in eine bessere Position bringen“. Vor allem die Diskussion um das Gefühl für die jeweilige Sprache und die Angst vor Kulturverlust bestimmten den weiteren Gesprächsverlauf.

 

Auch das durchaus vom Alter her gemischte Publikum meldete sich zu Wort und diskutierte eifrig mit. Mehrere Zwischenrufe, spontaner Applaus und natürlich die Abstimmungen zeugten von einer durchaus emotionalen und hitzigen Debatte. Zum Schluss sollten die Duellanten ihre drei stärksten Wünsche für die Zukunft in einer Minute noch einmal auf den Punkt bringen. Herr Dr. Fischer wünschte sich Esperanto in zehn Jahren als Standardeinrichtung auf freiwilliger Basis an Schulen und Universitäten, zudem solle man sich auch verstärkt für andere Sprachen jenseits der eigenen Grenzen interessieren, denn „andere Sprachen zu lernen ist wunderbar“. Herr Prof. Dr. Walter formulierte seine Wünsche folgendermaßen: „Lest Goethe, aber lest auch Mark Twain, damit ihr die Fülle der Sprache nicht vergesst“. Zudem wünsche er sich mehr Schüler- und Studierendenaustauch, denn nur so könne man andere Sprachen wirklich lernen und die dazugehörige Kultur verstehen. Herr Richter plädierte vor allem für einen Erhalt der Sprachenvielfalt und demnach eine funktionierende Mehrsprachigkeit. Reduzierung aus Effizienzgründen lehne er völlig ab. Ebenso unterstrich er die Wichtigkeit von verstärktem Austausch und vor allem der persönlichen Motivation.

 

Nach der das Duell beenden zweiten Abstimmung durch das Publikum verschob sich das Erstergebnis ein wenig in Richtung Englisch als Verkehrssprache, die Mehrheit plädierte jedoch weiterhin für das Fortführen der bisher gängigen Praxis der Maxime der Mehrsprachigkeit in Brüssel und der EU.

 

 

Wir möchten uns für die rege Teilnahme bedanken und hoffen, auch Ihnen hat dieses Rededuell neue Perspektiven, Einsichten und Standpunkte in Bezug auf das Thema vermittelt. Über Ihr Feedback hier im Blog freuen wir uns sehr. Was uns über die Stimmkarten an Feedback zugetragen wurde, erfahren Sie auch innerhalb der nächsten Tage ebenfalls auf der Webseite.


Dienstag, 12. Juni 2007

Der Nutzen Europas für den Mittelstand

»Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.«

Diese Worte richtete der Vorsitzende der Europa-Union Thüringen Klaus Kessler zur Begrüßung an die über 30 Teilnehmer des Seminars. Für die Wirtschaft habe das Zusammenwachsen Europas direkt und indirekt außerordentliche Chancen eröffnet, gerade auch für kleinere und mittlere Unternehmen. Jeder sei deshalb angehalten, die Möglichkeiten eines gemeinsamen europäischen Marktes für sich zu nutzen.

 

 

 

Bevor die Referenten Jan Güssow (Thüringer Aufbaubank), Detlef Reuter von der IHK Erfurt und Wilbert Somers vom Euro Info Centre Erfurt in jeweils kurzen Statements u.a. die Förderangebote der Europäischen Union erläuterten, formulierten die teilnehmenden Vertreter des Mittelstandes ihre bisherigen Erfahrungen mit der EU: Erwähnt wurden u.a. die positiven Auswirkungen des zollfreien Warenhandels, die umfangreichen Investitionsbeihilfen, aber auch die große Distanz zu den Stellen in Brüssel.

 

 

Nach einer kurzen Pause - durch die Sängerin Christina Rommel musikalisch begleitet - wurden in drei Arbeitsgruppen konkret kleine bis mittlere Unternehmen betreffende Fragen erörtert. Auch konnten die Anwesenden ihre Fragen an die Experten herantragen. Dieses Angebot wurde von allen Beteiligten rege wahrgenommen. Angesprochen wurden u.a. Fragen zu Programmen für Unternehmen in Notlage, Möglichkeiten von Capital Venture in Europa, EU-Fördermöglichkeiten oder europabezogene Ausbildung. Als Moderator und "Animator" gelang es Adrian Taylor (European School of Governance), die anfängliche Zurückhaltung der Seminarteilnehmer zu überwinden.


Sonntag, 10. Juni 2007

Rededuell: Sprachenvielfalt in Europa

Kulturgut oder Luxus?

 

Die Entscheidung der EU, 23 Amtssprachen anzuerkennen und einzusetzen, ist weltweit einmalig. Eine kontinuierliche und tiefgehende Kommunikation zwischen Europas Bürgern gestaltet sich aufgrund der Vielzahl von Sprachen jedoch sehr schwierig. Könnte eine gemeinsame Sprache die Verständigung der Europäer untereinander intensivieren, Kosten einsparen und den Ablauf politischer Entscheidungsprozesse beschleunigen? Oder ist gerade die Sprachenvielfalt Ausdruck europäischer Identität und somit ein notwendiges Kulturgut?

 

Genau diese Fragen diskutieren Dr. Rudolf-Josef-Fischer (Vorsitzender des Deutschen Esperanto-Bundes), Jochen Richter (Stellvertretender Kabinettschef bei Leonard Orban, Kommissar für Mehrsprachigkeit bei der Europäischen Kommission) und Prof. Dr. Norbert Walter (Geschäftsleiter Deutsche Bank Research und Chefvolkswirt der Deutsche Bank Gruppe) im Rahmen von Speak Up Europe am 22. Juni im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung am Reichstagsufer 14 in Berlin-Mitte.

 

Sei debattieren dort über mögliche Wege, wie sich Verständigung, Effizienz und Identität am besten erreichen lassen, ob durch den Status quo der Vielsprachigkeit oder die Einführung einer europäischen Verkehrssprache.

 

Und natürlich sind auch SIE dabei wieder gefragt. Wie ist Ihre Meinung zu diesem Thema? Haben Sie vielleicht eine ganz besondere Perspektive auf dieses Feld? Dann lassen Sie es uns wissen! Hier im Blog oder persönlich beim Rededuell in Berlin. Um 16 Uhr geht es dort los. Was bei der Diskussion herausgekommen ist, erfahren Sie natürlich hier im Blog.


Mittwoch, 09. Mai 2007

Gibt es eine Europäische Öffentlichkeit?

Gestern fand im Rahmen der European Week 2007 eine Diskussion zum Thema "Ein Nachruf? Über den Tod der nie geborenen EU-Öffentlichkeit" statt.

 

Eingeladen waren Dr. Gerhard Sabathil von der Vertretung der Europäischen Kommission, Sarah Seeger vom Centrum für angewandte Politikforschung und Christoph Linden, stellvertretender Generalsekretär des Netzwerks Europäische Bewegung Deutschland Deutschland. Ingo Arzt vom Europamagazin Indigo moderierte die Veranstaltung.


Und wieder erreichten uns nach der Veranstaltung Feedback-Karten von Teilnehmern. Besucherin Friederike war der Meinung, eine Europäische Öffentlichkeit sei bereits geboren. Auch Karen (26) lag das Thema der Veranstaltung am Herzen, da „mit der Kommunikation alles steht und fällt“. Ähnlich sah das auch Thorsten (21) aus Berlin, der festgestellt habe, „dass nicht-studierte Leute Europa nahezu ablehnen“. Drum fordert er mehr Unterstützung und Werbung für Freiwilligendienste in Europa. Vielleicht ginge dies auch ein bisschen in Richtung der Idee von Karen, die den Anstoß zu einem Europa-Fernsehen "Europa TV" gab.

 

Sind Sie der Meinung, dass sich eine Europäische Öffentlichkeit etabliert hat? Wie sollte diese Öffentlichkeit aussehen? Und wie findet für Sie Europa in den Medien statt?

 

Christoph Linden antwortet auf diese Frage folgendermaßen:

"Eine Europäische Öffentlichkeit besteht so noch nicht. Wenn es uns aber gelingt, eine Reihe von europäischen Teilöffentlichkeiten zu bilden, die später zu einem Großen und dann vielleicht zu einem Ganzen werden, dann wäre viel erreicht. Solche Teilöffentlichkeiten können Interessengruppen unterschiedlichster Art sein: Gewerkschaften, Menschenrecht-, Verbraucherschutzvereinigungen, Wirtschaftsverbände und sämtliche zivilgesellschaftliche Gruppen. Durch ein gemeinsames Interesse, durch einen gemeinsamen Nutzen werden die Menschen ein offenes Europa einfordern und eine Europäische Öffentlichkeit bilden."

 

Und was denken Sie?


Freitag, 04. Mai 2007

European Week 2007

Eine Woche lang in Berlin über Europa diskutieren!

 

Nächste Woche veranstaltet die Junge Europäische Bewegung (JEB)  die European Week 2007. Jeden Abend werden in der Humboldt-Universität zu Berlin Experten aus Politik, Wissenschaft und Kultur unterschiedliche Aspekte Europas diskutieren.

 


Die Woche beginnt am 7. Mai 2007 mit einer Diskussion zum Thema: "Gestörtes Getriebe? Das deutsch-französische Paar als europäischer Motor". Diese findet statt im Restaurant "Cum Laude" der Humboldt-Universität in der Universitätsstraße 4.

Das weitere Programm beschäftigt sich mit den Themenbereichen "EU-Öffentlichkeit", "Europa und die Religionen", "EU als Kulturgemeinschaft" und "Menschenrechte". Die European Week 2007 endet am Samstag mit einer großen Party in der Möbelfabrik


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Speak Up Europe | Menschen bilden Europa © 2007 Europäische Bewegung Deutschland

Diese Kampagne wird im Rahmen des "Plan D" von der Europäischen Kommission und im Rahmen der
Öffentlichkeitsarbeit der Bundesregierung vom Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung unterstützt.
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